Brauchtum

in Österreich

Meine Mutter ist aufgewachsen in dem schönen Ort Ebensee. Das liegt – für alle die es nicht wissen -  in Oberösterreich mitten im Salzkammergut am Ende des Traunsees. Da meine Oma noch immer dort lebt haben wir Sie vor wenigen Tagen besucht. Diesen Besuch haben wir gleich genützt und uns einen der schönsten Bräuche (meine Meinung) Österreichs anzusehen: den Glöcklerlauf.

Am 5. Jänner, der letzten „Rauhnacht“ findet dieser statt. Bei Einbruch der Dunkelheit ziehen weißgewandete Gruppen, sogenannte „Passen“, mit riesigen, lampionartigen von innen beleuchteten Kappen aus Holz und Papier – in denen oft bis zu 500 Stunden Arbeitszeit steckt -  und mit riesigen Glocken an den Gürtelriemen durch die Finsternis (sogar die Straßenbeleuchtung wird ausgeschaltet)

Mindestens 150 Jahre reicht der heidnische Lärmbrauch zurück und er hat seinen Ursprung in Ebensee, welches auch heute noch die Hochburg des Glöcklerlaufes darstellt.

In der „foasten Rauhnacht“ wie dieser Abend genannte wird, sausen – der Legende nach – geisterartige Wesen durch die Lüfte, welche von den Glöcklern vertrieben werden.

Damit ihr euch das auch gut vorstellen könnt haben wir einige Fotos gemacht, die ihr hier ansehen könnt.

 

 

 

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